
Projekt · App
Family-App
Eine App für den eigenen Haushalt, damit niemand mehr fragen muss, ob etwas schon erledigt ist.
Eine App für den eigenen Haushalt: Einkaufsliste, Aufgaben, Haushaltsplan, Dokumente und Kalender. Was dabei entstand und was schiefging.
Zurufe, Zettel und ein Chatverlauf: so lief der Alltag in meinem Haushalt. Ich habe daraus eine kleine App für uns zwei entwickelt, mit Einkaufsliste, Aufgaben, Haushaltsplan, Dokumenten und Kalender. Ein Haushalt ist ein kleiner Betrieb, deshalb taugt sie als Beispiel für jedes Team.
Das Problem
Was eingekauft werden muss, wer was übernommen hat und wo ein Dokument liegt, war bei uns immer nur in einem Kopf oder in einem Chat. Und wer wann Zeit hat, war nur über Nachfragen herauszufinden, weil jeder seine Termine für sich führte.
Fertige Familien-Apps gibt es viele. Ich wollte trotzdem eine eigene, weil ich die Daten bei mir behalten wollte.
Was entstanden ist
Eine App, die beide vom Telefon aus bedienen. Sie hat einen freundlichen Stil mit Grün als Grundton, damit sie nicht wie ein Geschäftswerkzeug wirkt.
Aufgaben. Eine gemeinsame Liste und je eine persönliche. Eine Aufgabe hat Fälligkeit und eine zuständige Person, lässt sich abhaken, übergeben und wiederholen. Beim Abhaken entsteht die nächste.
Einkaufsliste. Mehrere Läden nebeneinander. Beim Tippen schlägt die App vor, was wir schon einmal gekauft haben. Im Laden wird abgehakt, und wer sich vertippt, holt es mit einem Rückgängig-Knopf zurück.
Haushalt. Wiederkehrende Pflichten mit Rhythmus und Zuständigkeit: alle zwei Wochen staubsaugen, jährlich im Oktober den Filter wechseln. Das nächste Mal zählt ab dem geplanten Termin, nicht ab der Erledigung. Wer zu spät abhakt, verschiebt den Plan nicht.
Projekte und Dokumente. Ein Projekt wie Umzug oder Urlaub hat eigene Aufgaben und einen eigenen Ordner. Dokumente liegen geschützt, mit Versionen, Papierkorb und zeitlich begrenzten Freigabelinks, etwa für den Steuerberater.
Kalender. Beide sehen ihre Termine nebeneinander, jeder in eigener Farbe, und wählen selbst, was die andere Person sehen darf. Fälligkeiten aus Aufgaben und Haushalt erscheinen als leise Ebene darin.
Dazu eine Startseite „Heute" mit allem, was fällig ist, und ein Bereich „Was ist neu", damit beide sehen, was der andere geändert hat.
Wo KI geholfen hat
Am Anfang stand ein Gespräch mit Claude über das, was wir wirklich brauchen, dazu eine Marktrecherche über gängige Familien-Apps. Das Muster dort: Listen und Aufgaben werden täglich benutzt, ein eigener Kalender bleibt liegen. Deshalb kam der Kalender bewusst erst später dazu.
Aus dem Gespräch wurde eine Liste von Bedingungen, die sich prüfen lassen. Nicht „die Daten sind getrennt", sondern: Wer nicht zum Haushalt gehört, sieht von dessen Inhalten nichts, auch nicht über Umwege. Die KI hat die App umgesetzt und jeden Ablauf im echten Browser durchgespielt, am Schreibtisch und auf dem Telefon. Entschieden habe ich selbst: den eigenen Stil, hell als Standard, den Rhythmus ab dem geplanten Termin. Die Symbole sind mit einer Bild-KI entstanden, je zwei Kandidaten, von mir ausgewählt.
Der gemeinsame Kalender lief zuerst über Google. Weil jedes weitere Werkzeug denselben Aufbau wieder brauchte, ist daraus später ein eigener Kalender geworden, aus dem sich heute auch die Haushalts-App bedient.
Was es kostet
Für ein Team, etwa in Gastronomie oder Handwerk, entsteht eine solche App ab 3.000 Euro Festpreis, den du nach dem Erstgespräch kennst, dazu das Hosting-Paket im Monat.
Was das für dich heißt
Handwerk. Eine Materialliste je Baustelle, aufgeteilt nach Händler, mit Vorschlägen aus dem, was du zuletzt bestellt hast. Wartungen als Pflicht mit Rhythmus. Ein Ordner je Auftrag für Angebote und Fotos.
Praxis. Hygieneplan und Prüffristen als wiederkehrende Pflichten, abwechselnd im Team. Dokumente mit Versionen und Papierkorb, nie über einen öffentlichen Link erreichbar.
Verein. Das Sommerfest als Projekt mit eigener Aufgabenliste und Ordner für Genehmigungen. Die Einkaufsliste dafür, in die alle Helfer eintragen und die im Laden abgehakt wird. „Was ist neu", damit der Vorstand sieht, was sich seit der letzten Sitzung getan hat.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI recherchiert und entworfen, redaktionell überarbeitet von Daniel Narum.
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