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WordPress oder individuell programmiert — was passt zu dir?

3 Min. LesezeitDaniel Narum
WordPress oder individuell programmiert — was passt zu dir?

WordPress oder individuelles Webdesign? Kein Glaubenskrieg, sondern ein ehrlicher Vergleich: Kosten, Wartung, Performance — und wann was für dich Sinn ergibt.

"Willst du WordPress oder was Eigenes?" — diese Frage kommt in fast jedem Erstgespräch. Meistens zuckt mein Gegenüber kurz zusammen, weil er oder sie ehrlich keine Meinung dazu hat. Völlig verständlich. Ich will versuchen, das aufzulösen — ohne Glaubenskrieg.

Die kurze Version

  • WordPress ist ein Baukasten, den Millionen Menschen nutzen. Stark, wenn du später vieles selbst pflegen oder erweitern willst.
  • Individuelles Webdesign wird für dich maßgeschneidert, ohne fremde Abhängigkeiten. Stark, wenn du wenig Seiten hast, Wert auf Geschwindigkeit legst und nicht ständig basteln willst.

Für die meisten P1-Kund:innen, die ich berate (Startups, Solo-Gründer:innen, kleine Firmen), reicht individuell völlig — und ist oft sogar die bessere Wahl.

Wo WordPress Sinn macht

Du nimmst WordPress, wenn:

  • Du dauernd neue Blog-Artikel veröffentlichen willst, am besten ohne mich zu fragen
  • Dein Team mehrere Leute hat, die Inhalte pflegen sollen
  • Du weißt, dass später ein Shop, ein Buchungssystem, ein Mitgliederbereich dazu kommt
  • Du bereit bist, Updates regelmäßig zu fahren (oder jemanden zu haben, der das tut)

Der Vorteil: riesige Plugin-Welt, viele Leute kennen es, du kannst irgendwann auch ohne mich weiterarbeiten.

Der Preis dafür: WordPress muss gepflegt werden. Themes, Plugins, Kern — alle paar Wochen ein Update. Wer das vergisst, hat irgendwann ein Sicherheitsproblem. Und jedes Plugin, das du installierst, macht die Seite ein bisschen langsamer.

Wo individuelles Design gewinnt

Du gehst den individuellen Weg, wenn:

  • Du wenige Seiten hast (fünf bis zehn) und die selten änderst
  • Du wirklich schnelles Laden willst — kein Plugin-Ballast
  • Du keine Lust hast, monatlich Updates einzuspielen
  • Du einen eigenen Look willst, der nicht nach "WordPress-Theme, das ich schon mal gesehen habe" aussieht
  • Sicherheit oben steht (z. B. weil du Kundendaten über Formulare bekommst)

Gerade für Solo-Selbstständige oder kleine Firmen, die eine Landingpage oder eine Handvoll Unterseiten haben, ist individuell meistens die ruhigere Wahl. Einmal sauber gebaut, dann macht sie lange das, was sie soll.

Der Mythos „WordPress ist billiger"

Das stimmt nur auf den ersten Blick. Ein günstiges WordPress-Theme kostet 50 €. Aber:

  • Hosting, das WordPress vernünftig packt, kostet mehr als ein einfaches statisches Hosting.
  • Ein ordentlich gewartetes WordPress braucht ein paar Stunden Pflege pro Jahr oder ein Wartungsabo (30–100 € / Monat).
  • Plugins, die wirklich gut sind, kosten oft selbst pro Jahr.

Wenn du das drei Jahre hochrechnest, liegst du bei WordPress oft über dem Preis einer sauber individuell gebauten Seite — inklusive ein paar kleiner Änderungen, die ich nebenher mache.

Was das für meine Pakete bedeutet

  • One-Pager (400 €) → individuell, ist praktisch immer sinnvoller. WordPress lohnt für eine einzige Seite nicht.
  • Premium Website (800 €) → Standard ist individuell. WordPress baue ich auf Wunsch, wenn du wirklich aktiv bloggen willst oder ein Team hast, das die Seite täglich pflegt.

Meine ehrliche Empfehlung

Frag dich zwei Dinge:

  1. "Werde ich im nächsten Jahr regelmäßig Inhalte selbst ändern?" Nein → individuell reicht.
  2. "Brauche ich einen Shop, eine Community, ein Buchungssystem innerhalb der nächsten 12 Monate?" Nein → individuell reicht.

Wenn du beide Fragen mit Ja beantwortest, ist WordPress vermutlich die bessere Wahl.

Wenn du unsicher bist: Schreib mir kurz an hello@bydaniwp.dev, beschreibe in zwei, drei Sätzen, was du vorhast. Ich sag dir dann, was ich an deiner Stelle machen würde. Und wenn du eine bestehende Seite hast, die du einschätzen willst — kostenloser Website-Check.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI recherchiert und entworfen, redaktionell überarbeitet von Daniel Narum.

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