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One-Page Website: Wann eine einzige Seite reicht

4 Min. LesezeitDaniel Narum
One-Page Website: Wann eine einzige Seite reicht

Nicht jede Firma braucht zehn Unterseiten. Wann eine One-Page Website der klügere Weg ist — und wann sie dich ausbremst.

Jede zweite Anfrage, die ich bekomme, beginnt mit "Ich brauche eine Website mit mindestens fünf Seiten." Die Hälfte davon braucht sie nicht. Sie brauchen eine gute Seite, auf der alles Wichtige steht.

Eine One-Page Website ist kein Kompromiss. Für viele Solo-Selbstständige, Freiberufler:innen und Einzelfirmen ist sie der ehrlichere Weg.

Was eine One-Page eigentlich ist

Eine einzige durchscrollbare Seite, die den Besucher von oben nach unten führt: Wer bin ich, was biete ich an, was kostet das, so erreichst du mich. Keine Unterseiten, kein Menü mit zehn Punkten — höchstens Anker, die im Scroll springen.

Technisch ist sie oft sauberer als eine Multi-Page-Seite: weniger Seiten, weniger Wartung, schnellere Ladezeit.

Wann One-Page richtig ist

Sie funktioniert gut, wenn:

  • Du Solo oder im Mini-Team arbeitest
  • Dein Angebot auf einen Blick erklärbar ist (eine Dienstleistung oder ein klares Paket)
  • Du keine ständig neuen Inhalte produzierst (Blog, Shop, Veranstaltungen)
  • Deine Haupt-Aktion eine Kontaktanfrage oder ein Anruf ist
  • Du später nicht komplexe Funktionen reinpackst

Typische Beispiele aus meinen Briefings: eine Coachin, ein Grafiker, eine Physiotherapie, ein Hochzeitsfotograf, ein Catering-Service mit drei Angeboten, ein Verein mit einem jährlichen Event, ein Handwerksbetrieb mit klarem Profil.

Wann One-Page nicht reicht

Spätestens hier wird es eng:

  • Du willst einen Blog oder regelmäßig Artikel veröffentlichen
  • Du hast zehn oder mehr Produkte/Leistungen, die jeweils erklärt werden müssen
  • Du brauchst einen Shop mit vielen Artikeln
  • Mehrere Mitarbeiter:innen sollen eigene Profile haben
  • Du willst unterschiedliche Zielgruppen getrennt ansprechen (z. B. Privatkunden vs. Firmen)

Wenn eines dieser Punkte auf dich zutrifft, zwing dich nicht in eine One-Page — das wird ein überladenes Monstrum.

Die ideale Struktur

Aus der Praxis hat sich eine Abfolge bewährt, die fast immer funktioniert:

  1. Hero oben — ein starker Satz, was du für wen tust, plus eine Handlungsaufforderung
  2. Problem, das du löst — in zwei, drei Sätzen, warum es dich braucht
  3. Wie du arbeitest — kurz, was Kund:innen von dir erwartet
  4. Angebote / Pakete — wenn relevant, mit Preisen, wenn möglich
  5. Über dich — kurzer menschlicher Block, Foto, Ich-Text
  6. Referenzen oder Zitate — ein bis drei Stimmen, die Vertrauen schaffen
  7. Häufige Fragen — die drei bis fünf Fragen, die du eh in jedem Erstgespräch beantwortest
  8. Kontakt — groß, klar, mit Formular plus Telefon plus Mail

Das ist kein Dogma, aber eine gute Basis. Weniger ist meistens besser als mehr.

Der typische Stolperstein

Die häufigste Schwäche einer One-Page ist, dass sie sich lang anfühlt. Das liegt selten an der echten Länge, sondern an drei Dingen:

  • Zu viel Text am Stück, keine Bilder oder Abwechslung dazwischen
  • Jeder Abschnitt gleich aussehend, keine visuelle Rhythmus
  • Der Lesefluss bricht, weil Inhalte nicht logisch aufeinander aufbauen

Gute One-Pages fühlen sich an wie ein geführtes Gespräch: Hallo, das ist dein Problem, so löse ich es, hier sind meine Referenzen, so erreichst du mich. Zack, fertig.

Was das bei mir kostet

Der One-Pager (400 €) ist genau darauf ausgelegt. Darin enthalten: Struktur, Design, Texte auf Basis deines Briefings, mobiler Feinschliff, Cookie-Banner, Kontaktformular, SEO-Grundlagen, Einweisung. In 1–2 Wochen live.

Wenn du unterwegs merkst, dass es doch mehr braucht, machen wir daraus die Premium Website (800 €) — die Vorarbeit geht nicht verloren.

Ehrlich: Wann würde ich dir davon abraten?

Wenn du jetzt schon sagen kannst, dass du in sechs Monaten einen Blog, einen Shop oder einen Mitgliederbereich willst — dann ist eine One-Page die falsche Grundlage. Da nimmst du lieber gleich das größere Paket, sonst bauen wir zweimal.

Und wenn deine Arbeit erklärungsbedürftig ist, so dass drei Angebote auf einer Seite alle erklärt werden müssten, wird es auch eng.

Nächster Schritt

Wenn du unsicher bist, ob One-Page für dich reicht: Schreib mir in zwei Sätzen, was du anbietest und wer deine Kund:innen sind. Ich sag dir innerhalb von 24 Stunden, ob eine Seite reicht oder nicht. hello@bydaniwp.dev.

Und wenn du schon eine Seite hast, die sich zu lang anfühlt und eigentlich eine Straffung braucht: kostenloser Website-Check vorher machen, dann reden wir konkret.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI recherchiert und entworfen, redaktionell überarbeitet von Daniel Narum.

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